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Um 1450 erfand Johannes Gensfleisch zum Gutenberg (1400-1468) in Mainz die erste mechanische Vervielfältigungstechnik: das Drucken mit beweglichen Lettern. Der Kern seiner genialen Erfindung war die Type aus Blei mit dem seitenverkehrten, erhobenen Abbild jeweils eines Zeichens des lateinischen Alphabets. Diese Typen konnten zu immer neuen Wörtern zusammengestellt und damit fast unbegrenzt wieder verwendet werden. Gleichzeitig entwickelte Gutenberg alle Gerätschaften, die für den praktischen Einsatz dieser Erfindung benötigt wurden, vom Gießinstrument für die einzelnen Typen bis hin zur Druckerpresse. Damit war ein vollständiges technisches System geschaffen, das sofort in Betrieb gehen konnte. Entsprechend schnell verbreitete sich die neue „Schwarze Kunst“ von Mainz aus in ganz Europa. Druckereien entstanden zuerst dort, wo besonderer Bedarf an Schrifttum bestand: in Universitäts-, Fernhandels- und Residenzstädten. Hierzu zählte auch Erfurt, wo bereits um 1473 die erste Druckerei Thüringens gegründet wurde.

Saalfeld hingegen stieg erst 200 Jahre später zu einer Residenzstadt auf, und erst dann, im Jahre 1673, konnte die Druckkunst auch hier Fuß fassen. Mit der Offizin Johann Ritters, aus der später die Wiedemannsche Druckerei hervorging, hielt ein Gewerbe in Saalfeld Einzug, dass in der Folge maßgeblich zur Industrialisierung der Stadt beitragen und ihr Gesicht bis in die Gegenwart hinein prägen sollte. 300 Jahre Wiedemannsche Druckerei - Eine Chronik >>


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